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21. April 2017

Erhöhter Abrechnungsaufwand in den Pflegeeinrichtung

Allgemein

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Im Zuge der Pflegereform durch das Pflegestärkungsgesetz II wurde der Anreiz, viele Bewohner mit hohen Graden an Pflegebedürftigkeit zu versorgen, noch einmal erhöht. Um als Pflegeeinrichtung wirtschaftlich zu arbeiten, wird es zukünftig wohl noch mehr auf den „richtigen Bewohnermix“ ankommen. Darüber hinaus entsteht für die Einrichtungen ein erhöhter Abrechnungsaufwand – zum einen durch die Umstellung auf die Abrechnung der Pflegegrade und darüber hinaus durch die notwendige Beachtung des Bestandschutzes.

Die Auswirkungen der Änderungen sollten für jede Pflegeeinrichtung Anlass sein, die (zukünftige) Unternehmenssituation im Blick zu behalten und weiter rechtzeitig verschiedenen Varianten im  Abrechnungsprozess zu berücksichtigen, damit frühzeitige Reaktionen auf die Auswirkungen möglich sind.

Die  Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) begutachten die Pflegebedürftige seit rund 100 Tagen nach einem neuen Verfahren und geben Empfehlungen für die fünf Pflegegrade ab. Der neuesten Pressemitteilung nach erhalten im ersten Vierteljahr dadurch fast 129.000 Menschen erstmals Pflegeversicherungsleistungen. Die Besonderheit, Versicherte mit einer Demenzerkrankung profitieren überdurchschnittlich vom neuen Pflegerecht, so der MDK in seiner Pressemitteilung, die Sie am Ende dieses Beitrags abrufen können.

Für die Organisation und Abwicklung von Abrechnungsprozessen

stehe ich Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung: 

Andreas Weiß, Tel.: +49 421 67366341, andreas.weiss@curafact.de

MDK Pressemitteilung

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