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8. Mai 2020

Personalkosten steigen: Mindestlohn in der Altenpflege

Allgemein

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Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Personalkosten sind Pflegeheimbetreiber gut beraten, ihre Kosten- und Finanzierungsstruktur zu prüfen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) verkündeten am 28. Januar 2020 den neuen Mindestlohn für die Altenpflege.

Die Pflegekommission hat sich für den erhöhten Mindestlohn für Beschäftigte in der Pflege geeinigt und damit für qualifizierte Pflegefachkräfte und Pflegehilfskräfte zum ersten Mal einen Mindestlohn beschlossen. Für Pflegekräfte sollen die Mindestlöhne ab dem 01. Juli 2020 auf 12,55 Euro pro Stunde steigen. Dies betreffe sowohl den Osten als auch den Westen Deutschlands. Bis zum 01. September 2021 sollen die regional variierenden Pflegemindestlöhne final angeglichen sein.

Ab dem 01. April 2022 ist weiterhin ein Anstieg des Mindestlohns für Pflegehilfskräfte auf 13,20 Euro pro Stunde geplant. Pflegefachkräfte können bis zum 01. Juli 2021 eine Erhöhung eines einheitlichen Mindestlohns auf 15,00 Euro pro Stunde erwarten. Ab dem 01. April 2022 soll der Mindestlohn auf 15,40 Euro pro Stunde steigen.

Darüber hinaus soll es einen gesetzlichen Urlaubsanspruch auf zusätzlichen bezahlten Urlaub für Beschäftigte in der Pflege geben. Beschäftigte mit einer 5-Tage Woche für 2020 sollen fünf Tage zusätzlichen bezahlten Urlaub erhalten. Für 2021 und 2022 soll der Anspruch auf sechs Tage erhöht werden. Aufgrund dieser Entwicklungen der Personalkosten sind Pflegeheimbetreiber gut beraten, ihre Kosten- und Finanzierungsstruktur zu prüfen.

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